Monthly Archive for March, 2007

Spass mit Google-Map (1)

Wie bitte kommt man von Solothurn nach Chicago?

Comix


www.ruthe.de – Spitzencomix

Image shack

Image Shack

Bilder innert ein paar Augenblicke ins Netz laden und verlinken. Diese Moeglichkeit bietet Imageshack.

Auf der Startseite kann man die Platte durchsuchen und das File ins WWW laden. Dort bleibt das Bild dann ewig. Kaum ist es oben, werden verschiedene Verlinkungsmoeglichkeiten angezeigt. Eine Emailregistration zum Verwalten ist Fakultativ.

Das Tool eignet sich wohl vor allem fuer diverse Bilder auf die man nicht grosse Copyrightansprueche stellen will…

Image Shack

Bundesrat soll DJ Bobo stoppen

Eigentlich unglaublich was die Schweiz fuer Probleme hat! Obwohl der Song “Vampires are Alive” von DJ Bobo mich weder vom Hocker stoesst, noch ein Wurm fuer mein Ohr ist, staune ich einmal mehr ueber die Probleme gewisser Randgruppen in der Schweiz. Erstaunlicherweise hat diese noch 49’000 Personen dazu gebracht eine Petition gegen Bobos Vampirlied zu unterschreiben. He Mann! Die Schweiz hat eine der hoechsten Selbstmordraten der Welt und Ihr schert Euch um so Zeugs? Dieses Lied schadet unserer Jugend nicht, sondern es ist phantasieanregend! Vielleicht spielen ja dann die Jugendlichen wiedermal Raeuber und Vagant, statt nur in die Roehre zu gucken und spaeter besoffen umzufallen! Ich begreiffe das nicht. (Laeck jetzt wurde ich glaubs zum ersten Mal politisch in diesem Blog).

NZZ vom 26.03.2007

EDU reicht Unterschriften gegen Vampir-Song ein

Mit ueber 49’000 Unterschriften hat die Eidgenoessisch-Demokratische Union (EDU) ihre Petition gegen den Beitrag der Schweiz zum Eurovision Song Contest im Bundeshaus eingereicht.

Kommt bei der EDU schlecht an: DJ Bobo

(ap) Die EDU verlangt vom Bundesrat, dass der Song «Vampires are alive» von DJ Bobo zurueckgezogen wird und fordert einen Beitrag mit einer positiveren Botschaft. Nicht zuletzt die Jugend habe eine bessere Botschaft verdient, sagten EDU-Vertreter vor den Medien. Der Vampir-Song verletze die religioesen Gefuehle.

Zeilen wie «Verkaufe deine Seele» seien inakzeptabel und wirkten sich negativ auf die Gesellschaft aus, was sich in der Gewalt oder bei Drogenproblemen manifestiere. Trotz der Proteste ist DJ Bobos «Vampires are alive» in der Schweizer Hitparade vergangene Woche von null auf Platz drei gestartet.

Lieber den Spatz auf dem Dach…

…als im Buero

Dieser hier war heute bei uns zu Besuch und wollte sich wohl wegen einer freien Stelle erkundigen. Neugierig guckte er rein. Die Lehrtochter wollte ihn unbedingt reinlassen und ihn behalten. Zum Glueck konnte ich sie davon abhalten.


Spaetzle

Shut Down Day

Heute ist der Shut Down Day.

Sofort die Kiste abstellen!!!!!!!!!

Shut Down Day

Morgen ist der Shut Down Day Keinen PC. Einfach nichts. Mitmachen!

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch

OKok… Ab und zu lese ich sogar Buecher. Ich habe Hunderte, die meisten gekauft, mit lesen begonnen und nie beendet.

Etwas anderes war beim Erstlingroman von Marina Lewicka. Dieses Buch – spontan gekauft beim lokalen Buecherladen – interessierte mich und ich brachte es tatsaechlich auch zu Ende, obschon es potentiell ein ‘Wegleger’ war: Ich hasse es naemlich, wenn ein Buch ellenlange Aufzaehlungen hat, die nur einem Zweck dienen – Seiten zu fuellen! Mittlerweile ueberspringe ich solche Stellen aber geschickt und wenn es nicht zuviele sind, bringe ich ein Buch auch mal zu Ende. So wie dieses:

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch – von Marina Lewicka

Die Geschichte handelt von einer ukrainischen Familie, die waehrend des zweiten Weltkrieges in England einwanderte. Erzaehlt wird die Geschichte aus der Sicht von Nadja, der juengsten Tochter, welche in England zur Welt kam. Sie hat eine aeltere Schwester Vera, mit welcher sie sich oefters mal zankt. Ihre Mutter, welche von den beiden vergoettert wurde, ist vor kurzem gestorben. Dann ist da noch Nikolai, der Vater in hoechstem Greisenalter. Anstatt seinen Lebensabend zu geniessen, verliebt er sich zur Empoerung der Toechter in Valentina, eine halb so alte Landsmaennin. Damit diese auch nach England kann, heiratet sie Nikolai kurzentschlossen und zusammen mit Valentina und deren Sohn zieht auch das Chaos in das schmucke Landhaus des ueberforderten Gemahlen ein.

Die Ehefrau hat aber nicht mit den Toechtern gerechnet, welche fuer einmal zusammenspannen und einen Kleinkrieg anzetteln. Mit den Waffen der Frau soll der abartigen Stiefmutter der Garaus gemacht werden! Nebst allerlei Methoden erfaehrt der Leser auch allerhand ueber die Vergangenheit der Familie und ihrem Weg von der Ukraine nach England. Interessant ist auch die Entwicklung der Protagonisten, die verzettelte Familie waechst durch diese Krise zusammen. Nicht zuletzt erfaehrt man tatsaechlich auch einiges ueber die Entwicklung der Traktoren…

Da jeder authobiographisch angehauchte Roman auch eine Spur Familiengeschichte enthaelt, fand ich vor allem die Geschichte der Familie waehrend des Krieges spannend. Was ist wirklich passiert und was nicht? Man wird es wohl nie erfahren. Leider ist das beschriebene Zusammenwachsen der Familie in meiner Meinung etwas zu knapp beschrieben. Diese potentiell tiefgruenden Gedanken Nadjas sind mir etwas zu oberflaechlich geraten. Alles in allem eine amuesante Geschichte.

Erziehungsmethoden nach Haensel und Gretel

Irgendwie schon krass diese Allemannen:

NZZ-Online vom 19.03.2007

Eltern setzen ihre Kinder im Wald aus

Im schwaebischen Uttenweiler haben Eltern ihre zwei Maedchen im Alter von vier und sieben Jahren im Wald ausgesetzt. Die Mutter machte ihre Drohung wahr, wonach die Kinder in den Wald kaemen, wenn sie nicht aufraeumten. Eine Spaziergaengerin fand die Maedchen frierend und veraengstigt auf.

(ap) Weil sie ihr Zimmer nicht aufgeraeumt haben, sind zwei kleine Maedchen im wuerttembergischen Uttenweiler von ihren Eltern im Wald ausgesetzt worden. Eine Spaziergaengerin fand die Kinder im Alter von vier und sieben Jahren am fruehen Freitagabend frierend und veraengstigt auf und alarmierte die Polizei, wie die zustaendige Behoerde in Biberach mitteilte. Die Kinder wurden danach zu ihrer Familie zurueckgebracht. Zusaetzlich wurde vom Jugendamt eine Familienpflegerin eingesetzt, die in der Anfangszeit wenigstens eine Stunde am Tag anwesend sein soll.
Mit Decke und Spielsachen abgesetzt

Die Eltern haetten von Anfang nicht geplant gehabt, die Kinder dauerhaft auszusetzen, betonte der Polizeisprecher. Der Lebensgefaehrte der Mutter habe sich am Abend ohnehin wieder im Wald abholen wollen, sie dort aber nicht angetroffen, weil sie schon von der Polizei weggebracht worden waren. Es handele sich um eine «einigermassen intakte» Familie. Allerdings sei die 29-jaehrige Mutter und ihr 24-jaehriger Lebensgefaehrte, der nicht Vater der insgesamt vier Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren ist, deutlich ueberfordert.

Die ausgesetzten Kinder haetten sich «total gefreut», als sie ihre Familie wiedergesehen haetten, die Eltern umgekehrt ebenso. Die Mutter hatte ihren vier und sieben Jahre alten Toechtern nach den Ermittlungen der Polizei am Freitagnachmittag angedroht: «Wenn ihr nicht aufraeumt, kommt ihr in den Wald.» Kurz darauf habe sie diese Drohung mit ihrem Lebensgefaehrten auch wahr gemacht. Der 24-Jaehrige fuhr die Maedchen zu einem einige Kilometer entfernten Waldgebiet, wo er die Kinder mit einer Decke und Spielsachen absetzte und davonfuhr.

Sonnenaufgang im Herbst…


(Bettlach, 27.10.2006)