Monthly Archive for April, 2008

Milch



IMG_0096, originally uploaded by matt_ch.

Heute abend trank ist zum ersten Mal seit laengerer Zeit – es koennten Jahre sein – wiedermal ein Glas Milch. Selbstverstaendlich nicht ohne zuvor mit einem Trinkhalm Blasen zu erzeugen. Spass pur! Es wurden drei Glaeser.

Daneben installierte ich endlich mal WP 2.5.1 sowie Gravatar und ein anderes Plugin, damit André endlich Kommentare abonnieren kann. Kann er?

Ich sollte mir uebrigens endlich mal merken, bei Updates vernuenftige Backups zu machen. Als ich das K2 Theme updaten wollte, hab ichs wiedermal verhauen. Zum Glueck hatte ich noch ein aelteres Backup saemtlicher Dateien, so ging nichts verloren. Der Zeitverlust war dennoch enorm.

Kennt noch jemand dieses Schulbuch mit der Geschichte des Soldaten, der seine Extremitaeten verloren hatte und sein Schulhaus wiedererkannte? Kam mir beim Milchtrinken wieder in den Sinn. Milch.


Nachtrag: Das Dashboard funktioniert nicht! Es kommt immer folgender Fehler: Fatal error: Call to undefined function wp_register_sidebar_widget() in xxx/wp-admin/includes/dashboard.php on line 32. Weiss grad spontan einer der Leser, was das soll? Ist mir zu spaet und ich bin mued.
(Geht wieder, weiss net warum, egal.)

Der Biketechnik Fahrkurs

Letzten Dezember wars, als ich auf Veloplus eine Annonce sah, dass in Biel an diesem Wochenende ein Mountainbike Fahrtechnikkurs stattfindet. Fuer mich das Ideale. Seit ich bike, hatte ich immer das Gefuehl, dass meine Technik zu wuenschen uebrig laesst. Dies war mitunter ein Grund, weshalb ich desoeftern nicht mitwar, wenn Kollegen auf dem Bike unterwegs sind. Die Tatsache dass sie mich bergauf abhaengten konnte ich noch verkraften, dass ich aber abwaerts einfach zuviel Respekt und vor allem keine Ahnung hatte, was bei Wurzeln etc. zu tun war, stoerte mich schon mehr. Spontan (sic!) habe ich mich angemeldet und die Zeit verging… In den letzten Wochen hatte ich dann immer wie mehr Termine, die ich zum Teil schweren Herzens abgesagt habe, ich wollte an diesen Kurs!

1. Teil: Samstag, 26.4.2008 Die Fahrtechnik

Gestern um 9 Uhr trafen sich rund zwei Dutzend BikerInnen beim Lago Lodge in Biel. Bei riesigem Wetterglueck (es regnete nicht zu knapp in den letzten Wochen!) kamen Frauen und Maenner zwischen 20 und geschaetzen 60 Jahren zusammen um etwas zu lernen. Schnell wurden vom Organisator Absolutbike Lunchsaecke und die Leute in diverse Gruppen verteilt und schon gings los. Dank der Magglingenbahn waren wir in Windeseile auf dem Berg und fuhren auf einen Parkplatz. Dort verbesserten wir mit Spiel und Spass unser Fahrverhalten. Wir uebten verschiedene Auf- und Absteigetechniken und schon bald merkte ich, dass ich in meiner bisherigen Bikelaufbahn schon einiges falsch machte, vor allem was die Sicherheit beim Downhill betrifft. Am Mittag fuhren wir dann zum hoechsten Punkt auf dem Magglingerberg und rasteten ein wenig. Am Nachmittag gings zuerst zurueck zum Parkplatz wo wir mit Hilfe von Palletten und verschiedenen Balken Wurzeln und Steine simulierten und was dort zu tun ist. Schmerzlich musste ich erfahren was nicht zu tun ist, als ich von zwei Palletten runterfahren wollte, war ich ein wenig zu uebermuetig und stuerzte! Abgesehen von ein paar Kratzern am Ellbogen und einem Loch in meinem Shirt blieb ich aber ohne Schaden. Es brauchte ein wenig UEberwindung den Sprung nochmals zu versuchen, aber bei den weiteren Male blieb ich ganz. Wir machten dann noch verschiedene Anfahr und Bremsuebungen, bevor wir am Abend rasant zu Tal fuhren. Hier hatte ich bereits das Gefuehl sicherer zu fahren, waren doch verschiedene Stellen wo ich vorher wohl aengstlich zu Werke gegangen waere, ploetzlich wie selbstverstaendlich machbar.

Am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen und eine Lotterie, wo ich prompt den Hauptpreis gewann: Einen 100 Franken Gutschein, welchen ich unverzueglich im Shop fuer AErmlinge, Beinlinge und fuer ein Unterhemd wieder einloeste.

2. Teil: Sonntag, 27.4.2008 Die Ausfahrt

Am Sonntag konnte man zwischen drei Routen auswaehlen. Fuer die staerkste fuehlte ich mich zuwenig fit, die zweitstaerkste fuehrte auf den Boezingenberg in Richtung Romont, ein Gebiet wo ich mich bereits einigermassen auskenne und die “leichteste” ging in Richtung Berge ueber dem Bielersee. Ich entschied mich fuer die letztere, den ich wollte eigentlich weder in der Topgruppe leiden, noch in der mittleren bekanntes Gefilde befahren. Die Aussicht auf den See lockte mich zu stark.

Wiederum fuhren wir mit der Magglingerbahn auf den Berg und dann gings los. Insgesamt waehrend rund 3 1/2 – 4 Stunden Fahrzeit gab es herrliche Trails, kuerzere aber zackige Abfahrten und angenehme Aufstiege – ideal fuer meine Fruehlingsunterform. Punkt vier Uhr waren wir zurueck im Lago Lodge, wo ein Spitzenhanfbier auf mich wartete – so kam ich schlussendlich doch noch zu einem Nicht alltaeglichen Bier, nachdem ich wegen meinem Bellyoffprogramm (und auch wegen dem Kurs) auf die Biertage verzichtet hatte…

Summasummarum war der Kurs sein Geld wert und ich kann mir gut vorstellen, dass ich wiedermal einen Absolutebike Kurs besuchen werde.

Hier noch einige Impressionen:

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Die Strecke ging abwechslungsweise durch den Wald (hier eine Abfahrt bei Magglingen)…

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… und ueber Wiesenwege. Das Wetter war herrlich warm.

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Wir befuhren auch einen Teil des Rebweges, der von Biel nach Twann fuehrt. Die Aussicht war super. Hier die Petersinsel.

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Kurz vor der finalen Abfahrt gabs noch einen herrlichen Blick auf meine Heimat. Bei noch besseren Bedingungen muesste dieses Foto gewaltig sein. Hier will ich wiedermal hin.

Weitere Fotos gibts hier.

Belly Off Report (10) – Erfolg!

In dreierlei Sicht ist die heutige Waeaegung erfreulich:

1. Zum ersten Mal seit ich mit Chueblis Aktion gestartet habe, zeigt die Waage eine Zahl unter 93 kg an: 92.5 kg. Das bedeutet ich habe 3-4 kg verloren (je nach Zaehlung, ich nahm ja nach Messbeginn noch zu! Insgesamt habe ich schon 13 kg verloren (mein Rekord: 106 kg vor 3-4 Jahren!)

2. Ich bin gestern nicht zuletzt wegen dieser Aktion zu Hause geblieben und habe deswegen zum allerersten Mal die Biertage in Solothurn verpasst.

3. Es geht gleich weiter mit Sport! Ich nehme dieses Weekend an einem Mountainbike – Fahrtechnikkurs teil!

Kindermund

Neulich erzaehlte mir ein Kollege in der Sauna die folgende Geschichte:

Er war mit seinen zwei Soehnen im Dorf an der Gewerbeausstellung und beide durften Loesli kaufen. Der AEltere 7 Stueck, der Juengere (der kaum stehen kann) 3. Der AEltere hatte immerhin zwei Preise. Der Juengere einen: Den Hauptpreis! Mit der Losnummer 100 gewann der (ca) 2 Jahre Alte Spross ein nigelnagelneues Snowboard.

Die Reaktion des AElteren war herrlich: “Papi dae Priis woei mir sicher nid! Die bloede Snowboarder ligge eh nume im Waeg ume!”. Ich fragte meinen Kollegen, woher er wohl diese Aussage hat. Dieser schmunzelte nur und fuegte noch an, dass jener wohl eifersuechtig gewesen sei, dass nicht er den Hauptpreis gewonnen habe.

Katze mutwillig ueberfahren

Da koennte ich losschreien! Und das in meinem Dorf! Wenn das jemand meinen Katzen antaete, wuerde ich wohl zum ersten Mal in meinem Leben als Angeklagter vor Gericht landen. Update um 22.17 Uhr: Das Ganze ist nicht nur in meinem Dorf, sondern in meiner unmittelbaren Nachbarschaft passiert. Was fuer eine Schweinerei!

http://www.polizei.so.ch /14.04.2007

Am fruehen Sonntagabend gegen 18.15 Uhr konnte am Hoehenweg in Bettlach ein Katzenbesitzer beobachten, wie ein Fahrzeuglenker in einem silbernen „Peugeot 206“ seine Katze ueberfuhr. Die Katze ueberquerte die Strasse nur langsam und der Lenker musste sein Fahrzeug anhalten. In der Folge betaetigte der wohl ungeduldige Lenker die Hupe und setzte seine Fahrt fort, ohne abzuwarten, dass die Katze von der Strasse ist. Die Katze wurde gemaess Aussagen absichtlich ueberfahren. Der Unbekannte fuhr weiter ohne sich um die Katze zu kuemmern.

Personen, die sachdienliche Hinweise machen koennen zum Vorfall, zum unbekannten Personenwagen oder zur Identitaet des Lenkers, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Grenchen, Telefon 032 654 39 69, in Verbindung zu setzen.

Zermatt zum zweiten (So wars)

Wie bereits berichtet, fuhr ich am Donnerstag fuer das Alanis Morisette und fuer den Skisaisonabschluss nach Zermatt. Trotz etlicher Flops war das Wochende toll.

1. Flop : Das Alanis Morisette Konzert.
Seit jeher mag ich die Musik von Alanis Morisette. Ich habe sie leider noch nie live gesehen, das sollte sich am 2. Tag des Zermatt Unplugged Festivals aendern. Mit rund 10 minuetiger Verspaetung traf die Kanadierin auf der Buehne ein, nahm auf einem Barhocker Platz, verschraenkte die Beine und fing an zu singen und zu erzaehlen. Dies tat sie hervorragend, sie zeigte sich eigentlich gut gelaunt und mochte die Massen auch zu begeistern. Ich bin ueberzeugt, wenn einmal eine 70 Minuetige Version dieses Konzerts auf DVD erscheint wuerde ich die wohl kaufen und geniessen. Das Dumme am Ganzen war nur, die 70 Minuten waeren keine Zusammenfassung eines Konzerts, sondern das ganze Konzert! Nach einer Stunde und 10 Minuten entschraenkte sie naemlich zum ersten Mal ihre Beine wieder – und verliess die Buehne. Es gab weder eine Zugabe fuer die Leute noch ein wirkliches Goodbye. Ploetzlich war sie weg. Aus die Maus. Obwohl mir das Konzert recht gut gefiel, war es mir zu kurz. Fuer 139 Stutz habe ich irgendwie etwas anderes erwartet.

2. Flop : Das Wetter
Ich kam mit extrem viel Gepaeck in Zermatt an: Skiausruestung, Notebook (ich wollte noch arbeiten), Nessesaer, Kleider. Gebraucht haette ich davon eigentlich nur die Zahnbuerste und etwas Ersatzwaesche. An Skifahren wurde leider wegen dem schlechten Wetter nichts. Am Freitag regnete es nur und am Samstag Vormittag schneite es, als ich den Kontrollblick aus dem Fenster gemacht habe. Bei besseren Konditionen waere ich auf die Skier gegangen, aber so schlief ich lieber weiter. Am Nachmittag fuhren wir dann auf die Sunnega und liefen von dort runter, was wohl der Grund ist, dass ich auch heute noch Muskelkater im Gesaess habe. Am Sonntag fuhren wir dann – einen Tag zu frueh – wieder heim. Zu frueh deshalb, weil an diesem Tag das Wetter perfekt gewesen waere. So kam es wiedermal, dass ich meine Skier unbenutzt wieder aus Zermatt heimtrug.

3. Flop : Das Glenn of Guiness Konzert
Fuer diesen Flop kann die Band aber absolut nichts dafuer. Wir haben die Tickets gekauft, weil wir dachten wir moechten noch eine coole Fuhr mit der Band haben. Ich sah sie schon zweimal live und die Party war jedesmal super. Dumm war nur, dass wir die Zeiten nicht studiert und die Festivalorganisatoren wohl bemerkt hatten, dass der Zeitplan zu knapp war. Als wir um 22 Uhr ins Vernissage kamen und eine halbe Stunde spaeter Glenn of Guiness erwarteteten, stellten wir mit Erstaunen fest, dass a) die Vorgruppe erst um 23 Uhr anfaengt, b) das es eine Vorgruppe gibt und c) Glen of Guiness erst um 1 Uhr in der frueh gestartet haetten. Da das Vernissage ausserdem pumpevoll und wir ziemlich ausgelaugt waren, entschieden wir uns nach den ersten beiden Liedern von der Zermatter Band Lingworm, deren Musik mir eigentlich ganz gut gefaellt, das Konzert wieder zu verlassen. Ich war einfach zu muede um vier Stunden im Vernissage herumzustehen.
Trotz den drei Flops und der Tatsache, dass eigentlich gar nichts wie geplant ablief, hat mir Zermatt wiedereinmal ausgezeichnet gefallen. Fuer einmal hatte es im Ausgang Leute in meinem Alter (nicht nur Daechlikappenyos), mit denen man nett plaudern konnte, das Essen und auch die Getraenke waren ausgezeichnet und auch die Stimmung war gut. Ich kam zwar muede, aber in einer guten Verfassung wieder zu Hause an. Ich konnte trotz allem Energie tanken.

Ein vierter Flop waere noch mein Ziel, leichter heimzukommen als wegzufahren. Aber da schaue ich mal (wieder) drueber weg. Dies zu vermeiden haette dem Energietanken geschadet….

Zermatt 2008 zum zweiten (Vorschau)

Morgen gehe ich zum zweiten Mal heuer nach Zermatt. Geplant ist fuer den Abend das Konzert von Alanis Morisette am Zermatt Unplugged Festival.

Dann wollten wir freitags und samstags eigentlich Skifahren. Aber das Wetter meints wohl nicht wirklich gut.

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Soll ich wohl meine Skier gleich zu Hause lassen? Dafuer besser das Notebook mitnehmen und statt im Buero im Papperlapub arbeiten? Genug zu tun haette ich… Oder eine Kiste Paninibildli kaufen und im Papperlapub einkleben. Das waere auch noch lustig: Schauen ob sich anhand der Exaktheit, wie ein Bildli eingeklebt ist, ableiten laesst, wie viel Bier ich bereits intus habe…

Das Weekend Ziel Nummer eins ist aber am Montag leichter zu sein als heute (93.5 kg). Gestern war ich noch etwas leichter, aber die Bieler Aufstiegsfeier machte auch vor mir nicht halt…

Werfen mit einem Kebap

Das muss ich mir merken…

NZZ vom 7.4.2008
Werfen mit einem angebissenen Kebab ist keine Beleidigung

(ap) Mit einem angebissenen Kebab zu werfen, ist keine Beleidigung. Das entschied das Muenchner Amtsgericht und wies damit die Klage der Mitarbeiterin eines Imbisses ab. Die Frau hatte auf 250 Euro Schmerzensgeld geklagt. Einem Gast hatte sein Kebab nicht geschmeckt. Nachdem er erfolglos sein Geld zurueckverlangt hatte, hatte er das gefuellte Fladenbrot in ihre Richtung geworfen. Getroffen hatte er sie aber nicht.

Ausserdem habe er sie als «Bloede Kuh» beschimpft. Diese verbale Beleidigung konnte die Frau allerdings nicht beweisen, und der Doenerwurf reichte dem Gericht nicht als Grund fuer Schmerzensgeld aus. Er stelle keine schwerwiegende Verletzung der menschlichen Wuerde und Ehre dar, erklaerte das Gericht am Montag.

Spiderman

Also wenn ein Mensch dem Spinnenmann nahe kommt, dann war das wohl Dan Osman. Hier ein Youtubevideo.

War deshalb, weil er bereits 1998 ums Leben kam. Nein es war nicht beim Klettern, sondern bei einem “controlled free jump”. Mehr ueber Dan Osman gibts auf Wikipedia. Mehr ueber seinen Unfall hier.

Ps. Mein Bellyoffprogramm laeuft nicht schlecht. Komme der 93kg Marke naeher!

Shitty Day

Was fuer ein beschissener Tag.
Seit drei Jahren versucht man, gewisse Regeln in der Berufswelt einzufuehren. Regeln, welche ‘meine’ Dienstleistungsabteilung eingefuehrt hat, damit wir die Regeln, welche uns der Konzern aufgehalst hatte, einfacher befolgen koennen. Unsere ‘soften’ Anweisungen erleichtern allen das Leben – wenn man sich daran haelt.
Es ist aber aeusserst frustrierend, wenn es immer wieder dieselben Leute sind, welche sich einfach nicht daran halten und tun was sie wollen. Ich sehe es schon kommen, wir werden 2 neue Leute einstellen muessen, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als permanent Polizist zu spielen um Fehler anderer zu korrigieren. Liebe Leute: Prozessablaeufe sind da um sich daran zu halten.
Ich mag irgendwie nicht mehr.
Vielleicht hat meine Laune aber auch damit zu tun, dass ein (geschaetzter) Arbeitskollege mit Verdacht auf Krebserkrankung ins Spital muss.