Monthly Archive for August, 2008

20 Jahre mit Madonna

Fast 20 Jahre habe ich darauf gewartet, gestern war es soweit: Madonna – Live in Concert.

Als ich im Fruehling 1989 mit Like a Prayer meine erste Madonna LP kaufte, wars um mich geschehen: Zwar kannte ich ihre Musik schon, aber nun war ich ein Fan. Jedes Lied kannte ich beinahe auswendig und die Musik war ein stetiger Begleiter. Die Bravo und Pop Rocky Poster waren in meinem Zimmer sicherlich drei Jahre omnipraesent und mein sehnlichster Wunsch war ein Konzertbesuch. Leider mied sie die Schweiz immer – bis gestern.

Unser Car fuhr bereits um 12.30 Uhr in Solothurn los und so waren wir bereits kurz vor 14 Uhr in Duebendorf. Im Wissen dass Frau Ciccone erst um neun loslegen wuerde waren wir ein wenig ratlos warum wir eigentlich so frueh waren – ich weiss es bis heute nicht. Die Tueroeffnung war auf 15.30 Uhr angesagt, offen war sie schlussendlich um 16 Uhr – wobei wir bereits bei der katastrophalen Organisation am gestrigen Abend sind. Stundenlang liess man die Leute bei sengender Hitze warten – ohne Sonnenschutz und ohne Moeglichkeit Sonnencreme oder einen -hut zu kaufen (den wie ueblich zu teuren Merchandising Stand mal ausgenommen). Als man um 16 Uhr dann endlich reindurfte, kam man nicht etwa vor die Buehne – nein, mann musste hinter der Tribuene weiter warten. Zuerst wurde man von irgendwelchen netten Stewarts zusammengeschissen, mal soll sich gefaelligst setzen (sind wir hier in einem Gefangenenstraflager?) und dann wurde im Minutentakt wiederholt, dass Madonna in wenigen Augenblicken den Soundcheck starten wuerde und dass man dann reindarf. UEber eine Stunde spaeter brach dann wohl irgendein Gitter oder ich weiss nicht warum – aber ploetzlich stuermten tausende von Leuten moeglichst schnell durch den Engpass, der sich Eingang nennt und da wir inmitten der Leute waren mussten wir zwangsweise das Thema mitgehen. Demjenigen, der mich ueberrennen wollte und dann unsanft von meinem Ellbogen gestoppt wurde – sorry! Ich war wuetend ob der absolut hirnrissigen Organsation. Hier zwei kleine Filmchen wie das ungefaehr aussah:

Vor der Buehne ein aehnliches Bild: Wie beim Groenemeyer Konzert in Bern oder beim U2 Konzert in Zuerich gab es einen “Inner Circle” und die ersten 7’000 Leute durften in die vordersten Reihen. Da wir schon mal vorne waren, gingen wir mit und wurden auch hier beinahe erdrueckt. Warum verteilt man die 7’000 Baendel nicht den ersten 7’000 Leuten, welche teilweise schon um 14 Uhr dort waren? Ich verstehe es nicht. Als wir dann drinnen waren das naechste Problem: Wo gibts Verpflegung oder Toiletten? Die Loesung: draussen. Man musste also wieder raus zu ein paar Toitois und wenn man sich verpflegen wollte, haette man – so war die Idee der Organisatoren – wieder um die ganze Tribuene zurueck muessen, entgegen der ganzen Besuchermassen, die sicher noch am reinkommen waren (siehe Filmchen). Zum Glueck gab es ein paar einsichtige Securities welche sehr schnell merkten, dass es so nicht geht und sie oeffneten die Notausgaenge. Zuerst fuer die Baendelbesucher des Innercircles und spaeter fuer alle. Waehrend wir reingingen war Madonna uebrigens immer noch am Soundcheck. Hier ein paar Bilder davon:

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Um 18 Uhr dann das naechste Highlight: Der Auftritt der Patrouille Suisse. Dank der moderierten Ansage lernte man auch was von den Duebendorfer Geographie. Aus Richtung Wangen kommt die Alinghi und aus Richtung Bassersdorf das Matterhorn. Wer sich jetzt irgendwelche Boote oder Gebirge vorstellt, irrt nur wenig. Es waren dies Figuren der Flugtruppe. Hier ein paar Bilder davon:

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Die Flugshow war einmal mehr ein Riesenspektakel und die meisten hatten wohl Freude daran. Daraufhin kam die schwedische Robyn als Vorgruppe. Ein Lied hoerte ich mit, waehrend der restlichen Zeit kontrollierte ich einmal mehr die Notausgaenge und vor allem die Anzahl der Toiletten – es hatte genuegend. An den sanitarischen Einrichtungen und auch an Cateringstaenden mangelte es nicht.

Kurz nach neun kam dann der Moment, auf den alle gewartet hatten: Madonna. Sie bot ein rund zweistuendiges Riesenspektakel und auch wenn es viele Leute hat, die Muehe damit hatten, dass Madonna eine der Topacts ist, die kein Problem damit hat zu zeigen, dass nicht alles Live ist oder vielleicht mit der Songauswahl nicht zufrieden waren – mir hats gefallen. Die 20 Jahre Wartezeit hatten sich gelohnt und die sieben zusaetzlichen Stunden konnten meine Begeisterung fuer das Konzert zum Glueck nicht schmaelern. Trotzdem : Good News- bitte hinter die Buecher…

Mehr Fotos auf Flickr..

Kleine Umfrage

Wie lesbar findet Ihr diese Farben? Kann man das lesen oder ist das eher muehsam? In der Regel programmiere ich Websites eher mit dunkler Schrift vor weissem Hintergrund. Bei der Seite bin ich mir aber nicht sicher ob ich eine Ausnahme machen soll. Es handelt sich um die offzielle Farbe dieses Chors und so wie die Startseite sehen z.B. auch Plakate aus.

Stehen lassen oder boring black on white?

Nervige Telefonate am Arbeitsplatz

Wie stellt man eigentlich diese idiotischen Business-Telefonierer ab, die meist aus Indien oder sonst einem Staat im Osten anrufen (wobei diesmal wars einer aus Portugal), die wirklich NULL ueber meine Firma wissen (diesmal meinte er, dass er keine Zeit haette um abzuklaeren was wir tun) und trotzdem sicher sind, irgendein Business mit uns starten zu koennen?
Wenn man einfach den Hoerer aufhaengt, rufen sie bestimmt innert 1 Stunde nochmals an und wenn man auch nur eine Gegenfrage stellt, ist man sofort unfriendly oder “feeling defensive”. No, I’m not listening, shut the fuck up! Muss wohl meine Trillerpfeiffe wiedermal mit ins Buero nehmen….

Intelligente Spamer?

Von Zeit zu Zeit kontrolliere ich auf meinem G o * * l Email Account den Spam. Heute ist mir was merkwuerdiges aufgefallen: Etliche der SPAM Mails verwenden als Absender Namen, welche mir gelaeufig sind. Sandra, Eva, Sybille (nicht die, aber aehnliche), welche ich erstens zu meinen Facebook Kontakten zaehle und zweitens in meinem Google Calendar ab und zu auftauchen.

Ist das Zufall oder wertet jemand meinen (oeffentlichen) Kalender aus? Oder hat jemand Zugriff auf meine Facebook Datenbank? Irgendwie komisch.

Monday Inline Night Biel

Langsam ist es wirklich Nacht und faegt

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Edith meinte noch dass das ganze eigentlich Monday Night Skate heisst. Aber wer kann schon waehrend dem Inlinen, aehm, skaten noch ueber Namen nachdenken?

Zohan – Movie Trailer

den Film muss ich sehen.

Endlich ist die Olympiade es vorbei…

…denn sie interessierte mich (kaum).

Diesen Sommer gab es fuer mich viele interessante Themen: Die Fussball EM, der bevorstehende Umzug (der erste meines Lebens), Liebeskummer, ein moeglicher Jobwechsel, Chnueblis Time-Out, das I-Phone und sehr viel Wandern und Klettern zum ablenken von all diesen Problem(ch)en.

Mitten in all diese Dinge platze vor ein paar Tagen ein Thema, mit dem ich mich frueher -bei vergangenen Ausgaben- viel und heuer eigentlich kaum beschaeftigte: Die OlympiadeOlympischen Spiele in Peking. Natuerlich war sie ein omnipraesentes Gespraechsthema und waehrend dem Zermatt-Weekend freute ich mich sogar ueber Cancellaras Medaillen. Doch trotz Faebus Effort standen die ganzen drei Wochen unter einem grossen Schatten: Einerseits nervte mich die ganze China-Menschenrechts Geschichte: Warum fuehrt man die Olympiade in einem Staat durch, wenn niemand Zweifel hegt, dass sie die versprochenen Verbesserung der Menschenrechte nicht eintreffen werden? Andererseits das Doping. Wie soll es moeglich sein, dass ein Julian Absalon, ein Usain Bolt, ien Michael Phelps, aber auch ein Fabian Cancellara (sorry!) solche Efforts in ihren Sportarten leisten, ohne sich geschickt gedopt zu haben?

Insbesondere wenn man solche Berichte liest, kann ich den ganzen Zirkus eigentlich nicht wirklich ernst nehmen. Sorry all den Sportlern, die ‘legal’ gewonnen haben, aber ich habe den Glauben an Euch verloren.

Trotzdem werde ich morgen Sonntag nochmals frueh aufstehen. Viktor Roethlin moechte ich eigentlich nicht verpassen. Bin halt doch ein wenig Opfer…

Frauenprobleme

Seit Jahren passiert mir das etwa einmal pro Jahr: In der Arbeit oder in der Freizeit komme ich mehr oder weniger freiwillig mit Frauen zusammen (und es passiert mir ausschliesslich mit Frauen). Wir sprechen resp. arbeiten zusammen und das Klima ist eigentlich wie immer, wenn ich mit jemandem meinen momentanen Lebensabschnitt teilen muss: Locker + Freundlich. Ploetzlich kippt die Stimmung bei der Person auf den Nullpunkt und ich kann tun und sagen was ich will: Sie reagieren nur noch schnippisch und vermeiden jeglichen Kontakt mit mir.
Warum ist das so? Wie soll ich mit diesen Personen umgehen? Ich habe gerade im momentanen Fall weder einmal geflirtet noch ist mir sonst ein verbaler Fauxpas bewusst. Ich bin ehrlich gesagt voellig ratlos.
Soll ich zum Psychiater?

359.– fuer ein Iphone

Als Ipod Fan musste ich natuerlich wissen, wieviel ich fuer ein I Phone bezahlen wuerde, wenn ich von der heute beginnenden Iphone Aktion fuer Swisscom Kunden profitieren wuerde. Diese dauert rund einen Monat. Ich ging deshalb ueber den Mittag kurz in einen Swisscomshop und interessierte mich fuer das 8GB Black Modell. Dank meines Umsatzes von rund 150.– CHF pro Monat kam ich immerhin in die zweitschlechtestmoegliche Rabattklasse und muesste -offenbar unabhaengig vom gewaehlten Abo- 359.– bezahlen. Die Rabattstufen fuer Mehrtelefonierer gehen bis auf 289.– runter.

Der Entscheid war schnell gefaellt: Ich leiste mir kein Iphone. Dieses ist fuer Neukunden ab 99CHF erhaeltlich – je nach Vertragswahl. Warum soll ich 260.– CHF mehr bezahlen? Da mein aktueller Vertrag eh noch 10 Monate laeuft und sich dieser dann um 2 Jahre verlaengert haette ist mir auch das Risiko, noch fast 3 Jahre gebunden zu sein, zu gross. Ich warte lieber bis ins naechste Jahr, kuendige dann wiedermal meinen Vertrag – und wechsle zum dritten Mal zu Orange – die sollen ja eh noch guenstiger sein.

Einen Vorbehalt habe ich allerdings noch: Ich will mir noch von einer anderen Fachkraft bestaetigen lassen, dass es wirklich keine Rolle spielt fuer welchen Vertrag man sich entscheidet. Irgendwie kann ich das fast nicht glauben.

Frischeknaller

Gesehen im Coop. Ein Multipack Cervalat wird als Frischeknaller verkauft.

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Ich weiss ja nicht wie Ihr das seht, aber irgendwie stell ich mir unter Frischfleisch war anderes vor.